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<pre>Schon allein die historische Einordnung macht deutlich, dass der aktuelle Punktstand ausgesprochen dürftig ist: Selbst in der als völlig unterirdisch verworfenen letzten Spielzeit standen die Leverkusener nach neun Runden mit immerhin zehn Punkten ein kleines Bisschen besser da.  <p> Der Abstieg des SC Freiburg erfolgt schleichend. Mit einer Ausbeute von lediglich fünf Punkten aus den letzten sieben Spielen haben es die Breisgauer nicht geschafft, sich vorzeitig aus dem Abstiegskampf zu verabschieden. Im Falle einer weiteren Pleite wird es für den SCF noch sehr brenzlig.  <p>  „Wir haben einen jungen und konkurrenzfähigen Kader, der an vielen Stellen in der Lage ist, den nächsten Schritt zu machen.â€ <p> Das versuche ich, in meinem Leverkusen Wolfsburg Tipp zu ergründen. Denn schließlich befinden sich beide Kontrahenten in einer alles andere als zufriedenstellenden Situation. Die Werkself hat sich von der 1:5-Klatsche gegen die Bayern noch nicht erholt und konnte die drei darauffolgenden Pflichtspiele nicht gewinnen. <p>  „Jetzt kommen die gleichen Gegner“, meinte Weinzierl, „da haben wir das Potenzial zu punkten.“  </pre>


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<pre>Am vorigen Wochenende gingen die Wölfe überraschenderweise früh gegen Bayern München, die neun Stammspieler schonten, in Führung.  <p> Aber auch die Offensive lässt im Vergleich zu ersten Saisonhälfte zu wünschen übrig.  <p>  Die von Dirk Schuster zur Auswärtsmacht geformten Lilien hatten die Werkself mit ihrer vielfach bewährten Erfolgstaktik auf dem falschen Fuß erwischt: Nach dem schnellen Führungstreffer durch Kapitän Sulu wurde der knappe Vorsprung von der unüberwindlichen Abwehr nach Hause gebracht. <p> Besonders ärgerlich daran war der Umstand, dass die Breisgauer bei einer besseren Chancenauswertung wohl als Sieger vom Platz gegangen wären. Schließlich hatte der SC Freiburg in keinem anderen Auswärtsspiel seiner Bundesliga-Geschichte derart viele Torschüsse zu verbuchen. <p>  „Wir müssen nach hinten gucken. Wir wissen, um was es geht. Es sind alle Antennen ausgefahren.“  </pre> 


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<pre> Dank des noch sehr viel schwungvolleren Saisonstarts fühlen sich die Leipziger vorerst zwar noch immer im obersten Tabellendrittel zu Haus; schon an diesem Wochenende könnte nun allerdings auch noch die TSG Hoffenheim die Brause-Kicker überflügeln.  <p> Zum Glück Freiburgs verloren jedoch vier der fünf hinter ihnen liegenden Bundesligisten ebenso bei ihrem Rückrunden-Start — der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt weiterhin aber lediglich sieben Punkte.  <p>  Mit den Platzierungen zwei oder drei wären sie fix dabei, stehen sie nach 34 Spieltagen auf Rang 4 müssten sie in die Qualifikation. Ein Szenario, das man sich aber gerne ersparen würde. Lieber wäre den „Bullen“ der direkte Weg in die „Königsklasse“ — ohne Umweg. <p>  Aufgrund der schwachen Form der Niedersachsen sowie der aussagekräftigen Statistiken, schicken die Online Buchmacher Freiburg als Favorit ins Rennen. <p>  Während Thomas Tuchel damals einen Traum-Einstand auf der BVB-Bank verlebte, läutete das Hinspiel zugleich die erstaunliche Entzauberung von Lucien Favre ein — nach vier weiteren Schlappen zog sich der Schweizer dann nur einen knappen Monat später selbst aus dem Verkehr.  </pre>


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<pre> Das ist auch dringend nötig, denn hinter den Mainzern hat der FC Köln immer noch nicht aufgegeben. Der 5-Punkte-Vorsprung, den Mainz sieben Spieltage vor Saisonende noch hat, kann unter Umständen auch schnell weg sein.  <p> Damals spielte der BVB die Schalker von Beginn an a die Wand und lag bereits nach 25 Minuten durch Tore von Pierre-Emerick Aubameyang, Benjamin Stambouli, Mario Götze und Raphael Guerreiro mit 4:0 voran. Nur noch die Höhe des Dortmunder Sieges stand in Frage.   <p> Vielleicht bezeichnend: die erste Niederlage in ihrer Bundesliga-Geschichte kassierten die Leipziger beim FC Ingolstadt, dem damaligen Tabellenletzten. <p>  Dieser Zustand könnte noch eine Weile andauern, denn am 9. Spieltag müssen die kriselnden Knappen bei RB Leipzig antreten. Die „Rasenballer“ befinden sich momentan in sehr guter Verfassung.  <p> Die in der BayArena bewiesene Abgeklärtheit und Souveränität scheint in einem extremen Widerspruch zur prinzipiellen Unerfahrenheit des Leipziger Kaders zu stehen, der zwar mit enormen Potentialen, nicht aber vielfach bewährten Routinen wuchern kann.  </pre>


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<pre> Vier weitere Pleiten hatten damals zur Folge, dass die Borussia nach der fünften Runde noch ohne jeden Zähler am Tabellenende stand: Auch ein 1:2-Ausrutscher gegen Mainz trug im August seinen Anteil dazu bei, dass Lucien Favre bald darauf die Lust an seiner Arbeit verlor.  <p> Ein Remis würde beiden Klubs auch weiterhin die Chancen auf Platz zwei in der Abschlusstabelle offenhalten.  <p>  Nachdem die Berliner bereits im Vorjahr eine starke erste Saison-Hälfte im neuen Jahr zunichtemachten, droht nun auch das jüngste 1:3 in Leverkusen wieder an diese unselige Tradition anzuknüpfen — abermals meldeten sich die Blau-Weißen merkwürdig geschwächt aus der Winterpause zurück. <p>  Auch wenn das Ergebnis gegen Augsburg alles andere als zufriedenstellend war, hat man vor dem Führungstreffer und nach dem Ausgleich gesehen, dass die Schwarz-Gelben in der Lage sind, offensiv Akzente zu setzen.  <p> Hat es die Hertha mit der vermeidbaren Niederlage nun zum einen versäumt, die starken 32 Zähler aus dem Vorjahr zur Saison-Halbzeit nochmals zu toppen, droht der verpatzte Auftakt in das neue Jahr darüber hinaus auch ärgerliche psychologische Spätfolgen nach sich zu ziehen.  </pre>


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